
Studium der Architektur in Berlin, anschließend freie Mitarbeit im Büro Steidle, Berlin. Im Anschluss Referentin für Öffentlichkeitsarbeit in der Architektenkammer Berlin und Geschäftsführerin des BDA Bundesverbandes mit Sitz im Deutschen Architekturzentrum Berlin. Bürogründung in München 2001, Konzeption und Organisation der ersten Architekturwoche München und Folgeveranstaltungen sowie mehrerer Jahresausstellungen und Wettbewerbsdokumentationen für die LH München. Moderation von Fachveranstaltungen und Foren zur Beteiligung der Öffentlichkeit in Planunsgverfahren.

1995 gründete Piero Bruno gemeinsam mit Donatella Fioretti und José Gutierrez Marquez das international tätige Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez (Berlin/ Lugano). Kulturbauten, Wohnungs- und Bildungsbauten, insbesondere in der Auseinandersetzung mit denkmalgeschützter Architektur (UNESCO Welterbestätten), monolithischem Bauen und Materialität bilden die Schwerpunkte des Büros. Zahlreiche Projekte sind das Ergebnis von Wettbewerbserfolgen, wurden mit Architekturpreisen (Deutscher Architekturpreis) prämiert und in Ausstellungen präsentiert. Als Professor für Wohnbau und Wohnkonzepte an der Universität Stuttgart und Direktor des Instituts für Wohnen und Entwerfen (IWE), aber auch in seinen Vorträgen und Seminaren oder als Mitglied der Kommission für Stadtgestaltung in München begleitet er den Diskurs über Architektur. Er lebt und arbeitet in Berlin, Münchenn und Stuttgart.

Lina Maria Mentrup (*1987) studierte an der Bauhaus-Universität in Weimar und an der Universität der Bildenden Künste in Wien. Erste Berufserfahrungen während des Studiums sammelte sie unter anderem in Amsterdam und in Chile. 2013 machte sie sich selbstständig und gründet das Architekturbüro Mentrup. 2020 zog das Unternehmen von Seitenbrück nach Kahla, von wo aus es verschiedene Projekte deutschlandweit betreut. Für ihre Arbeit erhält sie mehrere Auszeichnungen und Anerkennungen. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit ist das Bauen im ländlichen Raum. Lina Maria Mentrup ist in Jurys und Preisgerichten tätig und lehrt seit 2025 an verschiedenen Hochschulen. Seit 2021 ist sie berufenes Mitglied im BDA. Seit 2025 vertritt sie außerdem den BDA Thüringen als stellvertretende Landesvorsitzende.

Jórunn Ragnarsdóttir hat im Jahr 2021 zusammen mit Arno und Sölvi Lederer ein Architekturbüro in Berlin gegründet. 1985 - 2020 war Sie Partnerin und geschäftsführende Gesellschafterin des in Stuttgart ansässigen Architekturbüros Lederer Ragnarsdóttir Oei. Sie war unter anderem als Bühnenbildnerin für das Stadttheater Reykjavík und das isländische Nationaltheater in Reykjavík tätig, lehrte als Professorin für Architektur an der Kunstakademie Düsseldorf und war in zahlreichen Kommissionen, etwa dem Baukollegium Berlin, dem Baukollegium Zürich, dem Gestaltungsbeirat Mannheim, Regensburg, Dresden, Salzburg und Leipzig als Architektin tätig. 2014 wurde Sie als Mitglied des Landesdenkmalrates Berlin berufen und saß im Gremium des Kuratoriums des Fritz-Schumacher-Preises in Hamburg und des Deutschen Städtebaupreises. Seit 2022 ist Sie Kuratoriumsmitglied der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle und war Mitglied im Universitätsrat der Bauhaus-Universität in Weimar von 2022-2026. Sie ist Mitglied des Aufsichtsrats der Tempelhof Projekt GmbH in Berlin. 2016 – 2019 kuratierte Sie das Projekt „16 Stationen“ im Rahmen der Remstalgartenschau 2019. Jórunn Ragnarsdóttir hat parallel zu ihrer praktischen Tätigkeit im eigenen Architekturbüro an zahlreichen Preisgerichten mitgewirkt.

Karl Rhöse, geb. 1950 in Landau a. d. Isar, Studium Architektur von 1969 bis 1975 TH München. Danach Referendariat und Städtebaul. Aufbaustudium an der TU München, 2. Staatsprüfung, Regierungsbaumeister. Von 1979 bis 1985 Ortsplanungsstelle an der Reg. v. Ndb., Landshut. Ab 1982 Mitglied der BYAK. Wettbewerbserfolge mit Schwerpunkt Städtebau. 1985 Referent im Sachgebiet Planung, Bauordnung und Städtebauförderung der Reg. v. Ndb.. Aufnahme als a.o.M. in den BDA Bayern. Jahrelanges Mitglied im Wettbewerbsausschuss Ndb./Opf. Ab 1995 Baudirektor und Leiter des Sachgebiets. Seit 2000 Leitender Baudirektor und seit 2002 i.R.
Seit Beginn des Regionalpreises Niederbayern / Oberpfalz Jurymitglied.
Lebt und wohnt in Landshut / Niederbayern.